Frühsommer 2026: Ein Wochenende voller Zeichen

Der Frühsommer zeigt sich dieses Jahr von seiner lebendigsten Seite. Während die Völker auf Hochtouren arbeiten und die Tracht langsam Fahrt aufnimmt, war dieses Wochenende für mich ein kleines Mosaik aus Beobachtungen, Arbeit und stillen Momenten am Stand.

In den Wirtschaftsvölkern herrscht eine beeindruckende Ruhe. Die Königinnen arbeiten zuverlässig, die Brutnester sind geschlossen und kräftig, und die Bienen tragen stetig ein. Es ist diese Phase im Jahr, in der man spürt, wie viel Energie in einem Volk steckt, wenn alles zusammenpasst.

Besonders gefreut hat mich der Blick auf meine beiden Ableger Chris Rea und Sade.

Bei Chris Rea zeigt sich die Brutfläche bereits geschlossen und vital – das Foto dokumentiert diesen Moment eindrucksvoll. Die Königin ist in Eiablage, die jungen Bienen schlüpfen, und das Volk beginnt, seinen eigenen Rhythmus zu finden.

Und auch bei Sade findet sich nun die erste Brut: ein stilles, aber bedeutendes Zeichen dafür, dass die junge Königin angekommen ist und das Volk sich stabil entwickelt. Diese parallele Entwicklung ist jedes Jahr aufs Neue faszinierend. Zwei Völker, die zur selben Zeit gestartet sind, entwickeln sich individuell – und doch spürt man in beiden denselben Pulsschlag des Frühsommers.

Auch die Natur rund um den Stand zeigt gerade ihre volle Kraft: Brombeeren öffnen die ersten Blüten, die Linden stehen kurz davor, und selbst die Wildbienen sind in großer Zahl unterwegs. Ein gutes Zeichen für die kommenden Wochen – und ein stiller Hinweis darauf, wie eng alles miteinander verbunden ist.

Der Frühsommer bleibt für mich immer eine Zeit des Übergangs: zwischen Hoffnung und Arbeit, zwischen Beobachten und Eingreifen, zwischen Natur und Verantwortung. Und genau deshalb fühlt sich jeder Tag am Stand wie ein kleines Kapitel an, das es wert ist, festgehalten zu werden.

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🎶 BeeFlat Playlist – Ein Soundtrack für meine Völker

Ich habe heute auch meine BeeFlat‑Playlist aktualisiert. Sie begleitet mich seit Jahren am Stand, im Schleuderraum und auf den Wegen dazwischen. Und wie meine Völker wächst und verändert sie sich.Jetzt sind Songs von Billy Joel, Sting, Van Morrison, Chris Rea und Sade dazugekommen – warm, erdig, erzählerisch, genau wie die Momente am Bienenstand.

Und als stilles Andenken an die verlorenen Völker habe ich je einen Song von Phil Collins, Elton John und Paul Simon aufgenommen. Ein kleiner musikalischer Gruß an die drei Stöcke, die mich lange begleitet haben.

So wird die Playlist immer mehr zu einem akustischen Tagebuch: Apple Music BeeFlat Playlist